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Halbleiter-Werkzeugprogramm: Dicing, Back Grinding, CMP und Waferkanten

Diese Programmübersicht ordnet Microblades, Dicing-Blades, Back-Grinding-Schleifscheiben, CMP-Konditionierer und Profilschleifwerkzeuge entlang der Prozesskette. Serien und Spezifikationen erleichtern den Einstieg in die jeweiligen Fachkataloge.

Halbleiter-Werkzeugprogramm: Dicing, Back Grinding, CMP und Waferkanten
Halbleiter-Werkzeugprogramm: Dicing, Back Grinding, CMP und Waferkanten

Dicing, Back Grinding, CMP-Konditionierung und Waferkantenbearbeitung

Passende Werkzeuge für die Prozesskette

EHWA verbindet präzises Trennen, Rückseitenschleifen und Kantenbearbeitung mit der Konditionierung von CMP-Pads. Unterschiedliche Blattstrukturen, Bindungen und Werkzeugformen unterstützen die Bearbeitung von Silizium, Verbindungshalbleitern, Saphir, SiC, Glas und weiteren harten Werkstoffen. Die Auswahl orientiert sich an Werkstoff, Maschine, Aufnahme, Prozessführung und Zielqualität.

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Microblades: dünne Blätter und effizientes Trennen

Die präzisen dünnen Blätter sind auf hohe Schneidleistung ausgelegt. Ihre freischneidende Wirkung unterstützt geeignete hohe Drehzahlen und Vorschübe. Die Blattstruktur hilft, Ausbrüche beim Sägen zu verringern und eine gleichmäßige Schnittqualität zu erreichen.

Microblades mit unterschiedlichen Blattstrukturen.
Microblades mit unterschiedlichen Blattstrukturen.
Reihenfolge EHWA-Serie
1 BNM Series
2 BS Series
3 BT Series
4 RB 15
5 MB 15
6 MF
7 MA
8 MB Series
9 MPQ2
10 MBA
11 MG4
Microblade-Programm mit relativer Härterichtung, Bindungsbereichen und Anwendungsbereichen.
Microblade-Programm mit relativer Härterichtung, Bindungsbereichen und Anwendungsbereichen.

Das Programm zeigt Kunstharz- und Metallbindungen mit zunehmender relativer Härte. Der Bindungsübergang liegt innerhalb der RB-15-Spalte. Die Bereichspfeile ordnen Glas/Quarz/Keramik, LTCC, FBFA/CSP/LED, QFN, CABGA und LED/MLF ein. Sie zeigen Anwendungsbereiche innerhalb des Programms, keine numerische Härteskala.

Der gesonderte galvanische Aufbau nennt Nickel als Metallbindung und eine höhere relative Härte gegenüber Metall-/Kunstharztypen. Als Anwendungen sind Si, GaAs und PKG (Tape-CSP) aufgeführt.

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Seitenverstärkung für den PCB-/EMC-Aufbau

Beim konventionellen Blatt können seitlich exponierte Diamanten mit den Kupferleiterbahnen im PCB in Kontakt kommen. Die Seitenverstärkung hält die Diamanten im gezeigten Aufbau seitlich innerhalb der Blattkontur und vermeidet den dargestellten Kontakt zur Kupferleiterbahn. PCB, Cu und die darunterliegende EMC-Vergussmasse bleiben im Schnittschema getrennt zugeordnet.

Konventioneller Seitenkontakt mit Diamantexposition und Kupferleiterbahn im PCB-/EMC-Aufbau.
Konventioneller Seitenkontakt mit Diamantexposition und Kupferleiterbahn im PCB-/EMC-Aufbau.
Seitenverstärkter Kontakt im gleichen PCB-/EMC-Aufbau.
Seitenverstärkter Kontakt im gleichen PCB-/EMC-Aufbau.
Blattseite Lokale Detailmarkierung
Konventionell maximal 20 µm
Seitenverstärkt maximal 6 µm

Die Markierungen beziehen sich auf die dargestellten SEM-Details, nicht auf die gesamte Blattdicke.

Konventionelle Blattseite: SEM-Aufnahme mit lokalem Detail maximal 20 µm.
Konventionelle Blattseite: SEM-Aufnahme mit lokalem Detail maximal 20 µm.
Seitenverstärkte Blattseite: SEM-Aufnahme mit lokalem Detail maximal 6 µm.
Seitenverstärkte Blattseite: SEM-Aufnahme mit lokalem Detail maximal 6 µm.
Schnittbild beim konventionellen Seitenaufbau.
Schnittbild beim konventionellen Seitenaufbau.
Schnittbild beim seitenverstärkten Aufbau.
Schnittbild beim seitenverstärkten Aufbau.

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Dicing-Blades: Präzision und gleichmäßige Qualität

EHWA entwickelt sehr dünne, präzise Dicing-Blades. Eine kontrollierte Diamantpartikel- und Korngrößenverteilung unterstützt geringe Ausbrüche und gleichmäßige Schnittqualität. Geeignete hohe Vorschübe verbessern die Produktivität; die Werkzeugauslegung wird auf die Kundenanwendung abgestimmt.

Dicing-Blades mit Nabe.
Dicing-Blades mit Nabe.
Dicing-Blade beim Trennen eines Wafers.
Dicing-Blade beim Trennen eines Wafers.
Si-Wafer-Dicing mit Nabe, Blattdicke, freier Blatthöhe, Schnittfugenbreite, Schnitttiefe, Aufnahme und Positionen 1/2.
Si-Wafer-Dicing mit Nabe, Blattdicke, freier Blatthöhe, Schnittfugenbreite, Schnitttiefe, Aufnahme und Positionen 1/2.

Position 1 bezeichnet die Waferoberseite, Position 2 die Rückseite. Feine Diamantkörnung unterstützt geringe Ausbrüche an der Oberseite. Gröbere Körnung kann durch gute Schnittfähigkeit und geringere Belastung je Korn die Rückseitenqualität unterstützen. Körnung, Vorschub, Schnitttiefe und Kühlführung werden als zusammenhängender Prozess abgestimmt. Beim üblichen Blade-Dicing dient Schneidwasser der Kühlung und dem Austrag der Schnittpartikel.

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Bindungsentwicklung für Si und Verbindungshalbleiter

Die Bindungsentwicklung richtet sich auf Silizium und Verbindungshalbleiter. Geringe Ober- und Rückseitenausbrüche sowie geeignete hohe Vorschübe verbinden Schnittqualität und Produktivität. Die Bilder zeigen die Oberseite sowie die Seiten- und Rückseitenansicht des Anwendungsbeispiels.

Schnittoberseite im Bindungsentwicklungsbeispiel.
Schnittoberseite im Bindungsentwicklungsbeispiel.
Seiten- und Rückseitenansicht im Bindungsentwicklungsbeispiel.
Seiten- und Rückseitenansicht im Bindungsentwicklungsbeispiel.

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Back Grinding: Kunstharz- und Metallprogramm

Die Schleifscheiben sind für unterschiedliche Maschinen und Anwendungen ausgelegt und unterstützen auch das gleichzeitige Schleifen mehrerer Wafer. Die Auslegung verbindet lange Werkzeugnutzung mit hohem Volumenabtrag. Passende Scheibenkonstruktionen und Prozessrezepte ermöglichen unterschiedliche Schleifverfahren.

Back-Grinding-Schleifscheiben mit segmentierter Schleiffläche.
Back-Grinding-Schleifscheiben mit segmentierter Schleiffläche.

Anwendungen sind Silizium-Wafer, Saphir-Wafer, SiC-Wafer, Glas-Wafer sowie hochharte Werkstoffe, beispielsweise Zirkonoxid.

Prozess Serienangabe D [mm] W [mm] X [mm] Körnung
Grob RS, MS Series 200–380 2–5 3–10 #170–#800
Fein SW Series 200–380 2–5 3–10 #1200–#4000

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CMP-Konditionierung: starker mechanischer und chemischer Diamanthalt

EHWA setzt eigene Lötpulver sowie Hochtemperatur- und Vakuumlötprozesse ein. Die Kombination mechanischer und chemischer Bindung sorgt für starken Diamanthalt in CMP-Konditionierscheiben. Das Programm umfasst Scheiben- und Balkenformen.

CMP-Konditionierer in Scheiben- und Balkenformen.
CMP-Konditionierer in Scheiben- und Balkenformen.
Vergleichsbild Einsatzdauer Beobachtung
Galvanische Scheibe 20 h Starker Diamantverlust beobachtet
EHWA-BSL-Scheibe 60 h Kein Diamantverlust beobachtet
Galvanische Scheibe nach 20 h: erste Aufnahme mit markiertem Diamantverlust.
Galvanische Scheibe nach 20 h: erste Aufnahme mit markiertem Diamantverlust.
Galvanische Scheibe nach 20 h: zweite Aufnahme mit markiertem Diamantverlust.
Galvanische Scheibe nach 20 h: zweite Aufnahme mit markiertem Diamantverlust.
EHWA-BSL-Scheibe nach 60 h: erste Aufnahme ohne beobachteten Diamantverlust.
EHWA-BSL-Scheibe nach 60 h: erste Aufnahme ohne beobachteten Diamantverlust.
EHWA-BSL-Scheibe nach 60 h: zweite Aufnahme ohne beobachteten Diamantverlust.
EHWA-BSL-Scheibe nach 60 h: zweite Aufnahme ohne beobachteten Diamantverlust.

Die Bilder dokumentieren unterschiedliche Einsatzdauern; weitere Vergleichsbedingungen werden nicht genannt.

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CVD-Konditionierer: Spitzengeometrie und Prozessleistung

Die eigene Löt- und Diamantorientierungstechnologie unterstützt eine hohe, über die Nutzung erhaltene Pad Cut Rate (PCR). Für CVD-Konditionierer beschreibt EHWA sehr geringe („near-zero“) Abweichungen der Diamantspitzenhöhe zur Verringerung von Waferdefekten und unerwünschter Topografie.

Angepasste Spitzenkonfigurationen ermöglichen die Abstimmung von PCR, Padoberflächenrauheit und Material Removal Rate (MRR) am Wafer. Geringer Diamantverschleiß unterstützt die Nutzung über mehrere Pads und kann die Verbrauchsmaterialkosten je Wafer, Cost of Consumable (CoC), verringern. Für SiC-CMP nennt EHWA CVD-Konditionierer als Technologie für hohe MRR und als Process of Record (POR); die Auslegung erfolgt für den jeweiligen SiC-Prozess.

CVD-Konditionierscheibe als Beispiel des Spitzenkontakts.
CVD-Konditionierscheibe als Beispiel des Spitzenkontakts.
CVD-Kontaktaufbau mit Edelstahlsubstrat, keramischer Matrix, Diamantspitzen und CMP-Pad.
CVD-Kontaktaufbau mit Edelstahlsubstrat, keramischer Matrix, Diamantspitzen und CMP-Pad.

Die meisten Spitzen arbeiten im gezeigten Modell aktiv im Kontakt. Eine gleichmäßige Spitzenhöhe unterstützt eine gleichmäßige Druckübertragung auf die strukturierte Padoberfläche.

Schema einer gleichmäßigen Druckübertragung zwischen Wafer und CMP-Pad.
Schema einer gleichmäßigen Druckübertragung zwischen Wafer und CMP-Pad.

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Padnutzung über acht Zyklen

Relatives Padverschleißverhältnis: Diamantscheibe mit zwei Pads je Scheibe und CVD-Scheibe mit acht Pads je Scheibe.
Relatives Padverschleißverhältnis: Diamantscheibe mit zwei Pads je Scheibe und CVD-Scheibe mit acht Pads je Scheibe.
Padzyklus Diamantscheibe: relatives Padverschleißverhältnis CVD-Scheibe: relatives Padverschleißverhältnis
1 100 % 72 %
2 76 % 69 %
3 kein Wert gezeigt 79 %
4 kein Wert gezeigt 82 %
5 kein Wert gezeigt 75 %
6 kein Wert gezeigt 80 %
7 kein Wert gezeigt 77 %
8 kein Wert gezeigt 78 %

Das Beispiel zeigt zwei Pads je Diamantscheibe und acht Pads je CVD-Scheibe. Die Prozentwerte beschreiben das relative Padverschleißverhältnis. Padnutzungsdauer und Wechselintervalle werden mit dem CMP-Prozess abgestimmt.

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Kantenwerkzeuge für Silizium- und Saphir-Wafer

Unterschiedliche Nutprofile ermöglichen die Auslegung für verschiedene Waferkanten. Hohe Werkzeugsteifigkeit unterstützt gleichmäßige Fasenbreiten. Gute Profilhaltung sowie Werkzeugausführungen für mehrstufige Grob- und Feinbearbeitung verbinden Formqualität und Prozessleistung.

Profilschleifscheiben und Werkzeuge für Waferkanten.
Profilschleifscheiben und Werkzeuge für Waferkanten.
Waferkante und gestapelte Wafer im Anwendungsbild.
Waferkante und gestapelte Wafer im Anwendungsbild.
Wafer als Werkstückbeispiele des Kantenprogramms.
Wafer als Werkstückbeispiele des Kantenprogramms.
Runde und profilierte Werkstücke als Anwendungsbeispiele.
Runde und profilierte Werkstücke als Anwendungsbeispiele.
Typ Durchmesser Nut (1) Dicke [mm] Körnung Nut (2)
MD-DW Ø3.9 5G 5–20 #325–#3000 5G
MD-1FF6Y Ø202 8G 5–20 #325–#3000 8G

Für die Durchmesserangaben ist keine Einheit ausgewiesen. Die beiden Nutspalten tragen übereinstimmende Kennungen; Durchmesser und Nutgeometrie werden bei der Werkzeugauswahl konkret abgestimmt.

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Messbezüge für das Kantenprofil

Waferkante mit A1/A2, B1/B2, Ang1/Ang2, Radius R und Dicke t.
Waferkante mit A1/A2, B1/B2, Ang1/Ang2, Radius R und Dicke t.

A1 und A2 bezeichnen die oberen und unteren horizontalen Profilbezüge; B1 und B2 die vertikalen Abstände zum mittleren Bezug. Ang1 und Ang2 markieren die oberen und unteren Winkelbezüge, R den Radius und t die Waferdicke. Zahlenmaße ergeben sich aus der vereinbarten Kantenform.

Saphir-Oberflächenaufnahme des Kantenbeispiels.
Saphir-Oberflächenaufnahme des Kantenbeispiels.
Silizium-Oberflächenaufnahme des Kantenbeispiels.
Silizium-Oberflächenaufnahme des Kantenbeispiels.

Die drei Messdiagramme vergleichen A1/A2, Ang1/Ang2 und R nach Nut („by Groove“). Die farbigen Reihen bezeichnen Ref. sowie 1G bis 6G. Messbeispiele unterstützen die Abstimmung von Nutprofil und geforderter Kantenform.

Diagrammbezeichnung Messbezug
A1/A2 by Groove Oberer/unterer horizontaler Profilbezug nach Nut
Ang1/Ang2 by Groove Oberer/unterer Winkelbezug nach Nut
R by Groove Radiusvergleich nach Nut
A1/A2 je Nut: tatsächliches Messdiagramm mit vollständigen Achsen und Legende.
A1/A2 je Nut: tatsächliches Messdiagramm mit vollständigen Achsen und Legende.
Ang1/Ang2 je Nut: tatsächliches Messdiagramm mit vollständigen Achsen und Legende.
Ang1/Ang2 je Nut: tatsächliches Messdiagramm mit vollständigen Achsen und Legende.
R je Nut: tatsächliches Messdiagramm mit vollständigen Achsen und Legende.
R je Nut: tatsächliches Messdiagramm mit vollständigen Achsen und Legende.

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Ihre Halbleiteranwendung abstimmen

Nennen Sie Werkstoff, Wafer-/Package-Abmessungen, Maschine, Aufnahme und aktuelle Werkzeugspezifikation. Für Trennen und Schleifen helfen Vorschub, Drehzahl, Kühlführung sowie Zielwerte für Ausbrüche, Oberfläche und Kantenform. Für CMP ergänzen Sie Pad, Slurry, PCR, Waferabtrag und Wechselintervalle. Bereits vorhandene Angaben genügen für den Einstieg.

EHWA Europe: info@ehwadia.de · +49 6173 997780

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Technische Grundlage

EHWA, Semiconductor Product Range, fünf Seiten. Redaktionsstand: 13.10.2026.

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