Anwendung · Automobil

Nockenwellenschleifen

Die Nockenwelle steuert über definierte Hubbewegungen das Öffnen und Schließen der Ein- und Auslassventile. Hohe Kontaktpressungen und dynamische Beanspruchungen stellen entsprechende Anforderungen an Maßhaltigkeit, Formgenauigkeit und Oberflächenqualität.

VEWN KeramikB76 – B151bis Ø 650 mm
Geschliffene Nockenwelle aus Gusswerkstoff

Prozess


Nockenwellen werden überwiegend aus Gusseisen oder geschmiedetem Stahl gefertigt und sind in den Funktionsbereichen oberflächengehärtet. Diese hohen Oberflächenhärten stellen besondere Anforderungen an wirtschaftliche und prozessstabile Schleifprozesse.

EHWA hat hierfür CBN-Schleifscheiben mit Keramikbindung konzipiert, die ein formstabiles und standzeitoptimiertes Schleifen ermöglichen – im Serien- wie im Hochleistungsprozess.

Was der Prozess gewinnt


Längere Abrichtintervalle

Stabile Profiltreue der Nockenkontur, reduzierte Stillstandszeiten

Konstante Form- und Oberflächenqualität

Reproduzierbare Nockenprofile über die gesamte Standzeit

Reduzierte thermische Belastung

Minimiertes Risiko von Schleifbrand und Gefügeveränderungen

Hohe Profilstabilität

Präzise Abbildung komplexer Geometrien auch bei langen Serienläufen

Empfohlene Werkzeuge


Werkzeugprogramm für Nockenwellenschleifen
Produkttypen Außenrund- und Profilschleifscheiben für Nocken- und Lagerstellen
Bindung VEWN – EHWA Keramikbindung
Körnungen B76 – B151
Abmessungen Scheibendurchmesser bis Ø 650 mm
Auslegung Kundenspezifisch nach Maschinenkonzept, Nockengeometrie und Prozessanforderung

Prozessbeispiel


B151 L200 VEWN

CBN-Profilschleifen von Nockenwellen aus Gusswerkstoff (FCD)

bis 20 %
Höhere Standzeit
Prozessparameter
Werkstoff Gusseisen mit Kugelgraphit (FCD)
Werkstückdurchmesser (Lagerstellen) ca. 60 mm
Schleifverfahren Profilschleifen der Nockenkontur
Schleifscheibendurchmesser Ø 650 mm
Umfangsgeschwindigkeit 80 m/s
Vorschub 0,05 mm/s
Radiales Gesamtaufmaß ca. 1,2 mm

Ergebnis

  • Verlängerte Abrichtintervalle bei stabiler Profilhaltigkeit
  • Konstante Nockenkontur über die gesamte Standzeit
  • Reduzierter Abrichtaufwand und höhere Maschinenverfügbarkeit

Werte aus einem freigegebenen Kundenprozess. Die Auslegung erfolgt immer auf Maschine, Werkstück und Prozess des Einzelfalls – die Zahlen sind Nachweis, keine Zusage.